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Der Siebdruck
Auf einem für den Druck fertigen Sieb (Schablone) bleiben bei einem Bildmotiv diejenigen Partien farbdurchlässig, die auf den Druckuntergrund (z.B. Papier) gedruckt werden sollen.
Abgedeckt wird, was nicht gedruckt werden soll.
Beim Druckvorgang wird die Farbe mit einem Rakel durch die offenen Stellen des Siebes auf den Druckträger gepresst.
Für jede zu druckende Farbe muss eine separate Schablone gefertigt werden.
Für den Begriff Originalgrafik ist Voraussetzung, dass der Künstler die Schablonen (Siebe oder Folien) selbst angefertigt hat. Beim Siebdruck deckt in der Regel die oberste Farbe die unteren Farben ab.
Um eine große Bandbreite Farben zu erreichen, benutzen Künstler wie Heinz Mack bis zu 70 Farben.
Beispiele für die Bildtechnik des Siebdrucks zeigen die Originalgrafiken der amerikanischen Pop-Art Künstler wie Andy Warhol,
Roy Lichtenstein und Jasper Johns
sowie A.R. Penck und Victor Vasarely .
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